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05
Dez

Kapitalanlagerecht

Kapitalanlagerecht Allgemein Gerade im Bereich der Kapitalanlage werden viele Anleger durch undurchsichtige Finanzanlagen um Ihr Erspartes gebracht. Die Anlageberater nutzen zum Teil bewusst die Unerfahrenheit der Kapitalanleger zu Ihrem Vorteil aus. Folgende Beispiele von negaitven Kapitalanlagen gibt es: • Schrottimmobilien (siehe Wikipedia ) • Schneeballsysteme (siehe Wikpedia ) wie z.B. CTS Commodity Trading Service GmbH Saarlouis • Kredite auch ohne Schufaauskunft (siehe Forum Schuldnerberatung e.V. ) • Immobilienfonds • Aktienanlagen • Sachanlagefonds ( siehe Finanztest ) Gerade wenn es um das Geld der Anleger geht, sind findige "Geschäftemacher" sehr kreativ. Das Unwesen geht oft mehrere Jahre oder Jahrzehnte, bevor Staatsanwaltschaften, die Jusitz und der Gesetzgeber diese "Kapitalanlagen" stoppen. Das Geld der Anleger ist meist weg und zum Teil sitzen die geprellten Anleger auf einem Schuldenberg. Ihre Rechte als Kapitalanleger Der Gesetzgeber hat eine Reihe von Rechten und Schutznormen für Kapitalanleger geschaffen. Sie haben beispielsweise folgende Rechte: • Widerrufsrecht • Aufklärungsrechte • Schadensersatzansprüche bei fehlerhafter Beratung Folgende Beispiele von Firmen finden sich im Internet bei Verbraucherschützern, Nachschlagewerken und Anlegerforen: • Göttinger Gruppe (siehe Wikipedia ) • Hansa Bavaria Wohnungsbaugenossenschaft eG (siehe Direkter Anlegerschutz ) • Leipzig West Wohnungsbau AG (siehe SGK ) • Frankonia Sachwert AG (siehe Anlageschutzarchiv ) • Bank Reithinger (siehe ARD Boerse ) • weitere Beispiele von Firmen und Finanzdienstleistern, vor denen gewarnt wird, finden Sie hier. Wie schützen Sie sich Zunächst sollten Sie nie sofort in einem Beratungsgespräch einen Vertrag unterschreiben. Schlafen Sie eine Nacht über das Angebot der "Finanzberater". Informieren Sie sich vorher bei seriösen Banken und Vermögensberatern. Lesen Sie den Anlageprosepekt gut durch. Fangen Sie auf der letzten Seite des Prospektes zu lesen an, denn oft verbergen sich die Risikoaufklärungen auf den letzten Seiten. Je kleiner die Druckschrift, desto gründlicher sollten Sie lesen. Vertrauen Sie auf Ihren gesunden Menschenverstand. Werden Sie misstrauisch, wenn der Berater auf einen raschen Vertragsabschluss drängt und auf Ihre kritischen Fragen nur ausweichend reagiert. Lassen Sie den Vertrag von einem Anwalt oder uns überprüfen. Vertrauen ist gut! Anwalt ist besser! Verhalten bei einem Beratungsgespräch Wie Sie sich im Beratungsgespräch verhalten, können Sie in unserem Merkblatt Beratungsgespräch nachlesen. Weiter Informationen finden Sie in Kürze zu folgenden Bereichen: • Haftung für fehlerhafte Anlageprospekte • Bankenhaftung für falsche Beratung
02
Dez

Insolvenzverfahren

Insolvenzverfahren 1. Allgemein Damit die Gläubiger bei Zahlungsunfähigkeit des Schuldners gleichmäßig befriedigt werden, kann auf Antrag eines Gläubigers oder auch des Schuldners die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt werden. Aber auch eine Unternehmenssanierung kann durch die Insolvenz und die Vorlage eines Sanierungs- und Insolvenzplanes durchaus sinnvoll sein, jedoch hat diese vom Gesetzgeber geschaffene Sanierungsmöglichkeit bisher in der Praxis nicht sehr viel Anklang gefunden. Der Schuldner sollte aber bei den ersten Anzeichen von Zahlungsschwierigkeiten nicht solange zuwarten, bis die Bank den "Geldhahn" zudreht oder bis er vollkommen zahlungsunfähig ist, sondern er sollte sich frühzeitig um eine au8ßergerichtliche Sanierung seiner finanzielllen Dinge kümmern. Wir helfen Ihnen dabei gerne. 2. Ablauf Ist auf Grund vielfacher Zwangsvollstreckungsmaßen der Gläubiger eine Sanierung nicht mehr möglich, kann die Eröffnung des insolvenzverfahrens beantragt werden. Ein Geschäftsführer einer juristischen Person muss innerhalb einer Frist bei Eintritt von Insolvenzgründen den Insolvenzantrag stellen, sofern er die Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit nicht beseitigen kann. Anderenfalls kann er Haftungsansprüchen oder gar dem Vorwurf der Insolvenzverschleppung ausgesetzt sein. Durch die Einführung der Verfahrenskostenstundung ist es leichter möglich, dass ein Insolvenzverfahren eröffent wird. Seit der Reform des früheren Konkursrechtes (jetzt Insolvenzrecht) ist es auch natürlichen Personen mit weniger als 20 Gläubigern leichter möglich, das sogenannte Verbraucherinsolvenzverfahren mit Restschuldbefreiuung durchzuführen. Zunächst muss bei diesem Verfahren der Schuldner außergerichtlich versuchen, durch eine anerkannte Stelle z.B. Rechtsanwälte, Schuldenberatungsstellen etc. seine Schulden zu bereinigen. Erst bei Scheitern dieser Regulierung kann danach der Antrag auf Eröffnung des gerichtlichen Insolvenzverfahrens gestellt werden. Gerne können Sie sich in einem ersten Beratungsgespräch informieren. Ansprechpartner hierfür ist Herr RA Michael Wenni. Bei Bedürftigkeit könnne Sie Beratungshilfe bei Gericht für das außergerichtliche Schuldenbereinigungsverfahren beantragen. 3. Verbraucherinsolvenzverfahren Online Durch die Reform des Insolvenzrechts werden die meisten Verbraucherinsolvenzverfahren im schriftlichen Verfahren abgewickelt. In geeignet Fällen kann daher das Insolvenzverfahren auch schriftlich und über das Telefon abgewickelt werden. Für weitere Informaitonen und die Kontaktaufnahme klicken Sie bitte auf Insolvenzverfahren online.