Allgemein

Rechtliche Betreuung ist keine soziale, pflegerische oder gesundheitliche Betreuung, sie dient auch nicht der Erziehung oder der Durchsetzung gesellschaftlicher Wertmaßstäbe. Sie ist an die Stelle der früheren Vormundschaft über Volljährige und der „Gebrechlichkeitspflegschaft“ getreten und wird zeitlich und sachlich auf die Aufgabenkreise beschränkt, für die eine rechtliche Betreuung erforderlich ist. Mit dem Betreuungsrecht wurde die frühere „Entmündigung“ abgeschafft. Die rechtliche Betreuung ermöglicht Rechtshandlungen stellvertretend im Namen der Betreuten, die diese selbst nicht mehr vornehmen können. Durch die Einrichtung der rechtlichen Betreuung wird die Geschäfts-, Delikts-, Ehe- und Testierfähigkeit des Betroffenen nicht unmittelbar beeinträchtigt. Zum Schutz der Betroffenen ist es allerdings möglich, einen Einwilligungsvorbehalt anzuordnen, sodass bestimmte Erklärungen des Betreuten im Rechtsverkehr der Zustimmung des Betreuenden bedürfen. Das Wahlrecht ist nur bei „Anordnung der Betreuung in sämtlichen Angelegenheiten“ unter Umständen ausgeschlossen.

Unsere Tätigkeit

  • Beiordnung als Berufsbetreuerin
  • Vertretung im Beteuungsverfahren

Ansprechpartnerin ist Rechtsanwältin Kerber-Wilke

Terminvereinbarung
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Ansprechpartner



Kontakt:

Rechtsanwält'in Frau Kerber-Wilke
Tel: 0621 - 59 14 69 71
E-Mail: kanzlei@wk-anwälte.de